Digitale Souveränität - Mythos vs. Machbarkeit

Shownotes

Wir sprechen heute über ein Thema, das polarisiert: digitale Souveränität. Olli und Frank diskutieren, ob echte digitale Unabhängigkeit überhaupt möglich ist – oder ob wir uns mit Kompromissen abfinden müssen. Wir nehmen euch mit hinter die Kulissen der aktuellen politischen, technologischen und gesellschaftlichen Debatte und fragen uns: Was bedeutet Souveränität im Alltag wirklich? Dabei beleuchten wir, wo Bequemlichkeit zum Feind der Freiheit wird, wie Unternehmen und Nutzer ihre Macht zurückgewinnen können und warum es nicht nur Schwarz oder Weiß gibt. Hört rein und findet mit uns heraus, wie wir gemeinsam die digitale Zukunft gestalten können.

Digitale Souveränität

https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Souver%C3%A4nit%C3%A4t

DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung)

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32016R0679

DMA (Digital Markets Act)

https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/digital-markets-act

DSA (Digital Services Act)

https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/digital-services-act

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00:00:17: Hallo Olli!

00:00:18: Frank, was freue ich mich, dich heute Morgen schon wieder hier in Berlin-Württembergen zu treffen?

00:00:22: Ja zumal wir beide in Berlin sind.

00:00:25: Ungefähr zwei Stockwerke auseinander aber es nicht geschafft haben in den gleichen Raum zu gehen um da mal direkt miteinander aufzunehmen.

00:00:32: für diejenigen die nicht wissen wo Olli gerade ist das dürften so ziemlich alle sein.

00:00:36: Olli sitzt beim Bundespräsidenten oder

00:00:39: Ja?

00:00:39: ich würde mal sagen, ich weiß gar nicht ob wir das so sagen dürfen.

00:00:42: Aber in den ehemaligen Räumen eines Bundespräsidenten sitze ich hier jetzt gerade und ja und teilweise haben wir doch tatsächlich mit verpanzerten Glas zu tun.

00:00:51: sollte also irgendeiner Versuchen mit einer irgendwie auch gearteten Rakete das Digitale Abo auszulöschen dann wird er auf jeden Fall hiermit den Fluren Probleme haben's.

00:01:00: Ich kann aber ergänzen die Ausstattung deines Büros ist doch eher fugal und nicht so wie man sich vorstellen würde.

00:01:08: Nein, natürlich ist das traditionell Verbandsausstattung und wir leben jetzt hier auch nicht im Luxus.

00:01:15: Der Luxus ist dass wir wirklich also in der Mitte von Berlin ansässig sind und jeder da vorbeikommen mag darf uns gerne mal besuchen.

00:01:22: aber wenn ich die Wahl hätte ich hätte natürlich lieber ein Büro das so ausgestattet ist wie Die Packs auf der wir die letzten beiden Tage waren vielleicht mit ein bisschen Dschungel, ein paar Giraffen.

00:01:30: Das wäre so sehr Büro aus wenn ich einen Büro erstatten dürfte.

00:01:34: Ja also Die Paks war ganz großartig durfte ja nur am ersten Abend dabei sein, weil ich gestern ganz schnöde normale Arbeit leisten musste.

00:01:42: Aber ich habe von dir viel Gutes

00:01:43: gehört.".

00:01:44: Ist das so?

00:01:44: Ja!

00:01:45: Ich war auch wirklich erstaunt.

00:01:46: Also ich mag das ja.

00:01:46: Ich mag ja wie mit was für einer Liebe und was hast du da im Detail, die das Tipp hier vorbereitet wird – ich bin ja ein visueller Mensch der Inhalte sind ja für mich Sekunde her.

00:01:54: Hauptsache es sieht gut aus.

00:01:57: Die Kolleginnen und Kollegen haben das toll vorbereitet.

00:02:00: Wir haben….

00:02:01: Das ist wirklich, also wie wir da ausgesagt, den Klassentreffen in der Payment-Branche hier mitten in Berlin kann man gar nicht mehr zu sagen und wir hatten wirklich die Chance, das muss man an der Stelle auch nochmal Highlighten.

00:02:11: Wir hatten eine Chance mit den Ease-Sake-Holern der Audi Wallet zusammen über Payment zu sprechen alle vom BMWs Seite von der EU-Seite, die waren wirklich alle vor Ort Und ich glaube erst malig dass die Payment-Branche oder die Paymentsorts, die da im Zelt saßen deutlicher hingehört haben als die Jahre zuvor.

00:02:30: Also insofern zumindest aus meiner Perspektive ein tolles Event

00:02:35: Für diejenigen, die sich wundern, dass Olli so ein bisschen Blächern rüberkommt.

00:02:39: Auch das liegt an unserer super Ausstattung, die wir hier haben aber wir geloben natürlich Besserung.

00:02:45: So dann lass uns mal loslegen.

00:02:46: Olli heute ein besonderes Herzensthema von dir.

00:02:49: du hast ja schon lange gewünscht während ich da eher so Mäh lass uns das mal auch später verschieben unterwegs war.

00:02:56: Wir wollen nämlich heute über Souveränität sprechen.

00:02:58: digitale Souveranität und Souveräntät Das klingt ja irgendwie nach Freiheit, das klingt danach dass ich selbst bestimmen kann was ich tue und wer ich bin.

00:03:09: Und wir möchten heute in der aktuellen Folge klären ist das wirklich so?

00:03:14: Was bedeutet für uns digitale Souveränität?

00:03:17: Ist es eher so ein Luxus?

00:03:19: gut?

00:03:20: oder wenn ich jetzt mal auf europäische Unternehmen und auf das Thema Digitalisierung gucke ist es eher sogar eine Lebensversicherung um auch existieren zu können?

00:03:28: Das sind alles Dinge, an denen wir heute glaube ich vorbeischraben.

00:03:31: Oli hat wie immer eine starke Meinung.

00:03:34: Ich tatsächlich nicht so sehr aber ich würde trotzdem gerne mal mit einer These anfangen Oli um dich ein bisschen zu challenging also persönlich ich glaub wer hundertprozent digitale Souveränität verspricht der lebt entweder im Wald oder der lügt einfach.

00:03:50: Also muss man ja ganz ehrlich sagen in der verletzten Welt Da ist die Souveränität halt keine Burg, kein Bunker in die ich mich einigeln kann.

00:03:58: Sondern aus meiner Sicht eher Souveranität die Möglichkeit auch quasi mir auszusuchen mit wem ich zusammen arbeite aber definitiv nicht alles selber zu machen.

00:04:10: Wie ist denn dein Take zu dem Thema?

00:04:12: Ja also ich freue mich.

00:04:13: tatsächlich habe ich so ein bisschen darauf hingearbeitet dass wir heute digitale Souveräenität nicht fertig definieren und nicht fertig ausarbeiten.

00:04:22: Das ist ein großes Thema, aber wir sind bei einem Anliegen darüber zu sprechen dass es nicht die eine digitale Souveränität gibt sondern wirklich Souveranitäten plural.

00:04:32: Ja und das wenn die Menschen da drüber sprechen, dass wir doch digital souverän sein sollten dann gibt es dort Optionen ja Optionen von eins bis n und wir müssen halt an der Stelle auch immer überlegen meines Erachtens welche Souveräntät ist leistbar?

00:04:48: Welche Souverainität kann man wie schnell erreichen?

00:04:51: Welche Souveränität macht im Zweifelsfall nur theoretisch Sinn?

00:04:55: Weil, wenn ich dann unterwegs bin oder wir unterwegs sind und wir sagen immer, wir supporten die Digital-Souveränkeit.

00:05:00: Dann gibt es da halt entsprechende Facetten!

00:05:02: Und ich bin halt wie immer in meinem Leben gebranntes Kind von Erfahrung und Souveranität.

00:05:08: Darüber reden wir tatsächlich ja eigentlich schon seit Jahrzehnten.

00:05:11: Ja, man muss halt an der Stelle schauen ... ein eigenes Betriebssystem haben will, ja?

00:05:18: Ein eigenes Desktop, eine eigene Desktop-Software.

00:05:21: Dass ein eigeners mobiles Betriebsystem vielleicht auch hart wäre – das sind hier alles theoretisch gute Ziele!

00:05:28: Aber wir müssen halt schauen was es ist wann erreichbar, weil ich habe immer die Sorge dass wir im Zweifelsfall zu lange brauchen zur digitale Souveränität und dem Zweifelzfall zu viel Geld ausgeben und den Zweifelfall gar nicht den Kunden erreichen mit unserer digitalen Souveranität sondern vielleicht in unserer isolierten Welt dass das entsprechend definieren ist und dann trotz aller Souveränität und hoher Ausgaben am Ende des Tages nicht unsere Ziele erreichen, nämlich unsere Produkte entsprechend dem Kunden in der besten Usability zur Verfügung zu stellen.

00:05:59: Und deswegen legt mir das so am Herzen einfach über das Thema mal zu sprechen.

00:06:03: Olli lass uns nochmal einen Schritt zurücktreten und nochmal definieren Was ist eigentlich digitale Souveränität?

00:06:10: Wir wollen jetzt nicht philosophisch werden und Souveranität als Ganzes betrachten.

00:06:14: Jenseits von Digitalisierung, sondern wir wollen uns genau auf das Thema Digitalisierung fokussieren.

00:06:19: Ich gehe mal davon aus dass ja auch nicht eindimensional ist.

00:06:24: Also digitalen Souveräntät findet ja in verschiedenen Ebenen statt.

00:06:28: Kannst du das mal für uns ein bisschen einordnen?

00:06:31: Das ist eine schon... Du hast gesagt, eine komplexe und große Frage.

00:06:35: Mir ist wichtig dass wir am Ende des Wortes das wirklich nochmal verstanden haben oder wir den Zuhörern deutlich machen, dass es nicht die Einzelsystemkulität gibt.

00:06:44: Und ich habe jetzt keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Definition.

00:06:47: aber was mir schon auffällt ist Austauschbarkeit von Plattformen.

00:06:51: Das heißt ein Betriebssystem kann das gegen das ein anderes Betrieb-System austauschen, Windows gegen Ihnen.

00:06:57: Ich hab eine Desktop Software und kann zum Beispiel Office austauschnen gegen ein offenes.

00:07:03: Wenn man das Souveränität fragt, dann ist es tatsächlich diese Souveräität die am häufigsten genannt wird.

00:07:09: Eine Souveranität, die mir aber auch sehr am Herzen liegt und die ich heute auch noch mal highlighten möchte, ist für mich der Zugang zum Kunden.

00:07:16: Das heißt nicht nur der Zuggang sondern der Zugung in der bestmögliche Usability unter der besten Customer Experience.

00:07:25: Das heisst obwohl wir dann akzeptieren dass es Plattformen gibt die Betriebssysteme ohne Besitzen Sei es nur mobil oder auch stationär, haben wir die Möglichkeit den Zugang zum Kunden mit unseren Produkten auch entsprechend zu erreichen.

00:07:40: Ja und das ist für mich etwas wo man auch eher zusammenspielen kann miteinander.

00:07:45: Der erste Teil der Sorinität ist wirklich sehr binäher.

00:07:47: Das heißt ich ziehe wirklich irgendwo aus und kann woanders einzeln Ich will das gar nicht in irgendeiner Form kritisieren dass das keine gute Souveränität ist, sondern einfach mal den Aspekt highlighten, dass es auch andere Formen gibt.

00:08:00: Und man am Ende des Tages entscheiden muss was ist mir wichtig und was kann ich dann prioritär schneller erreichen oder langsam?

00:08:07: Der dritte Punkt der natürlich auch oft diskutiert wird ist wer besitzt eigentlich die Daten also Datenkontrolle und Datensouveränitäten, dass wir trotz großer Plattformen und vielleicht auch trotz fremder Betriebssysteme am Ende des Tages entscheiden können, wann wir welche Daten teilen wollen.

00:08:26: Das sind so drei größte Säulen die ich immer wieder sehe und wo ich auch glaube dass das durchaus auch mal durcheinander geworfen wird wenn jemand kooperiert wie wollte digitalen Souveränlern.

00:08:38: da gibt es noch andere Aspekte facetten.

00:08:40: uns ist ja wichtig heute mal aufzuzeigen Es gibt nicht hier eine Souveranität im Digitalen Raum.

00:08:45: Da hast du schon ziemlich weit ausgeholt.

00:08:47: lass mich nochmal zwei Aspechte aufgreifen.

00:08:49: zum einen die Souverinität auch wirklich den Zugang zu haben und an den Gatekeepers vorbeizukommen.

00:08:57: Aber ist das nicht schon das erste Problem?

00:08:58: Wir haben halt die Gatekeeper, die zwischen den Unternehmen stehen und jetzt nicht gerade selber Gatekeeper sind und ihren Nutzenden.

00:09:08: wie sind denn da die Ansätze?

00:09:10: was bedeutet in der Souveränität?

00:09:12: also ich meine mich erinnern zu können dass es auch da die EU ja sehr aktiv ist um versucht eine Chancengleichheit herzustellen dieses Gatekeeping ein bisschen einzudämmen.

00:09:23: Wie ist denn da dein Blick drauf?

00:09:26: Ja, also Gatekeeping ist ja auch wieder so ein Begriff der an der Stelle nicht ausdefiniert ist oder vielleicht nicht bis zu Ende gedacht ist.

00:09:33: Wiederum klingt sehr vorwurfsvoll aber dann gibt es Facetten.

00:09:37: Also Gatekeeping würde ja bedeuten zum Beispiel Plattform.

00:09:40: Ich könnte mir jetzt auch überlegen um an den Plattformen vorbeizukommen.

00:09:44: ich baue ein eigenes mobiles Betriebssystem Da gibt es vielleicht keine Android als Open Source nutzen, dann baue ich das und habe dann Kontrolle.

00:09:50: Kennen auch zwei Leute die das machen?

00:09:51: Zwei von tausend?

00:09:53: Zum Beispiel Android oder da gibt der Rewarte... Ich könnte auch in einer eigenen Hardware, wie wir das früher halt kennen.

00:09:59: Dann gab's halt eine Siemens-Hardware und es gab ein Nokia-Bestriebssystem aus Skandinagen, die Hardware kam aus Deutschland.

00:10:05: Das ist dann auch.

00:10:06: dann hat man keine Big Tech geht Keeper, dann ist das ne rein europäische Plattform.

00:10:12: Was ich aber meine, ist tatsächlich mit den Realitäten zur Arbeit zu sagen.

00:10:17: Wir brauchen den Zugang zum Kunden genauso wie das die Big Techs haben – mit unseren Lösungen!

00:10:23: Also was wo spiele ich drauf an?

00:10:24: Es ist

00:10:25: z.B.,

00:10:26: wir merken das ja häufig oder haben es in der letzten Zeit gemerkt dann kommt irgendeine Software auf dem Markt und die bevorzugt dann halt eigene Produkte Die Apple Wallet mit dem Doppelklick bei Apple Pay usw.

00:10:38: Das würde ich gerne in der Zukunft anders sehen, sodass wir nicht gegen eine Apple Wallet oder Apple Pay sind.

00:10:45: Also dass wir da auf Augenhöhe von Anfang an mitspielen dürfen.

00:10:49: und ein anderes Thema nämlich Datensouveränität ist ja auch von hoher Relevanz für uns also das wir wirklich die Hoheit über eigene generierte oder verarbeitete Daten haben, dass die Menschen die Hohe über ihre Daten haben.

00:11:03: Wo stehen wir denn da aus deiner Sicht?

00:11:05: Und auch da gibt es ja jetzt Gesetze, die das absichern sollen EU-weit.

00:11:10: Ist das ein relevantes Thema was du siehst?

00:11:13: Ja sicherlich und wir kommen ja auch aus verschiedensten Ecken auf dieses Thema.

00:11:18: also lass uns über DSGVO sprechen, lasst uns über DMA, DSA sprechen.

00:11:23: Das sind hier alles regulatorische Ansätze wo wir sagen Da geht's vor allem um die Kundendaten oder auch ihr Eiders.

00:11:30: die Audi wallet hat auch im Blick nicht nur das Schaffen einer europäischen Infrastruktur, sondern auch im Blick dass wir Daten sparsamen und sicher die Europawahl kommunizieren können.

00:11:41: Das ist immer ein sehr großes Thema und da komme ich ja auch wieder zu diesem Punkt.

00:11:45: Das kannst du erreichen indem du sagst, du brauchst den kompletten Stack selber so es gibt gar keine Leitung irgendwie durch irgendein Plattformsystem.

00:11:55: oder aber du versuchst halt durch Regulatorik und Durchabkommen, durch Abstimmung Trotzdem im Sinne der Kunden oder auch Verträge, im Sinne des Kunden etwas zu entscheiden.

00:12:05: Und es gibt wirklich diese beiden Facetten.

00:12:07: und das eine ist natürlich wenn ich mir was wünschen würde dann würde ich mich halt auch wieder in ne deutsche Hardware zurückwünschen mit irgendeinem europäischen Betriebssystem usw.

00:12:17: Wir sind hier ja nicht dem Wünsch dir was umfällt sondern wir müssen halt gucken und das treibt mich!

00:12:21: Wir müssen gucken aus der Delivery Perspektive dass wir Unsern Möglichkeiten, also das heißt mit unseren Möglichkeiten in Sachen Geld, in Fähigkeiten und so weiter und sofort möglichst viel erreichen.

00:12:34: Und nicht dass wir am Ende des Tages sagen hey wir haben zwar unsere Religion vertreten aber trotzdem verloren.

00:12:40: Du weißt was ich meine.

00:12:42: Aber das hast du gerade gesagt?

00:12:43: Das ist ja genau das über das wir reden.

00:12:45: Wir würden uns ja nicht hier über digitale Souveränität austauschen, wenn die Gott gegeben wäre.

00:12:51: Sondern der Punkt ist doch wir haben doch das Gefühl dass die digitalen Souveranität verloren gegangen ist.

00:12:57: und da würde ich gerne auch nochmal eine zweite These anbringen und vielleicht einen Grund nennen warum ich glaube dass das verloren gegangen isst.

00:13:06: also Tese zwei.

00:13:08: also ich bin der Auffassung der größte Feind der Freiheit oder zumindest ein großer Feind, dass die mal Bequemlichkeit in dem Umfeld ist.

00:13:18: Also es ist doch einfach viel naheliegender das iOS-Handy, das Android Handy herzunehmen als jetzt sich vielleicht selber nochmal Betriebssystem drauf zu spielen.

00:13:30: oder ich nutze halt die Dienste, die da sind und Die sind typischerweise nicht die Dienste, die jetzt von europäischen Unternehmen kommen.

00:13:39: Auch wenn es Alternativen gibt, sondern was sind und wir reden ja bei Souveränisiet immer davon können wir uns unabhängiger von den Big Techs machen.

00:13:46: Wir reden dann eben davon dass die meisten Menschen das eigentlich gar nicht interessiert diesen glücklich mit den Diensten die da sind und sie sind hier auch nun mal immens gut.

00:13:58: Wie siehst du denn das?

00:13:59: Ist das jetzt ein Thema, wo sagen kommt Vergiss es.

00:14:01: Wir stellen jetzt alles auf Open Source um und dann werden wir schon klarkommen.

00:14:05: oder wie wollen wir diese Bequemlichkeit überwinden?

00:14:08: oder wollen wir sich vielleicht gar nicht überwenden weil wir uns da ganz wohl fühlen.

00:14:12: Eine gute Frage und das ist eine ganz wichtige Frage und Souveränität kann man nicht diktieren das glaube ich nicht.

00:14:19: also oder vielleicht nur in Teilen am Ende des Tages entscheidet die Souveränität dass die Souveränität wird durch das Nutzerverhalten entschieden.

00:14:27: Der Kunde entscheidet durch sein Nutzer Verhalten, ob wir zur souveränen Lösung kommen und wir können den Menschen – also es wäre auch meines Erachtens didaktisch falsch – nicht binär zwingend zu tun etwas weil es souverän ist und gleichzeitig ist die Lösung nur die zweite und die dritte beste.

00:14:44: ich habe das ja – wir haben das ja gestern auf der PECS auch noch mal diskutiert.

00:14:46: Also wir nehmen heute auf Donnerstag, zwölf, am März um das einzuordnen.

00:14:51: Ich glaube nicht daran dass wir sagen können, kauf jetzt weil es souverän ist.

00:14:57: Nimm die Cloud weil sie souveränt ist.

00:14:59: Das ist einen Blickwinkel auch wenn das eine starke These von mir ist und ich mit Sicherheit nicht überall Freunde davon habe.

00:15:06: oder im Bau des LMM bau die eigene KI weil sie sowieso rennig sind.

00:15:09: Nein!

00:15:10: Wir müssen uns den Markt stellen und dem Marktstellen heißt dem Kunden stellen.

00:15:14: also wenn wir so eine Redität erreichen wollen müssen den Kunden als Methode als Mittel nutzen d.h.

00:15:19: Long Story Short Wir müssen etwas bauen, wo der Kunde dann ohne das ermerkt oder nicht sagt.

00:15:25: Das ist so cool und geil!

00:15:27: Was nutze ich einfach?

00:15:28: In zufälliger Weise ist es auch eher eine solche Rennlösung.

00:15:31: Und was heißt das übersetzt?

00:15:32: Zwei Dinge.

00:15:34: Eines muss so bekremen sein dass der Kundes machen will weil es einfach schneller geht.

00:15:38: Und das zweite ist Es muss und oder mehr können als was heute da ist.

00:15:43: Also du musst dein Produkt entwickeln wo der kunde einfach sagt hey in einem Checkout-Prozess rück jetzt den Knopf, weil damit mache ich drei Schritte zu einem und deswegen nutze ich das.

00:15:55: Und dann müssen wir im Hintergrund einfach erreichen dass dieses Verhalten Souveräner ist als ein anderes.

00:16:02: Da bin ich sehr hinterher.

00:16:03: und gleichzeitig müssen wir erreichen dass es einfach erreichbar ist.

00:16:06: diese Debatte mit dem müssen wir reden werden und eigentlich bräuchten wir einhundert Milliarden und zehn Jahre... Das ist so eine Illusionsdebatte!

00:16:14: Ich will wirklich noch.. Ich habe ja nicht mehr viele Jahre auf dem Planeten und auch nicht mal viele Jahre hier zur Arbeit.

00:16:18: Ich würde die Hand noch in meiner Lebensarbeitzeit erreichen, dass wir Räner werden.

00:16:22: Also musst du doch wirklich so ein Fast-Track entwickeln?

00:16:25: Ja,

00:16:25: sagst jetzt... Hey man muss einfach besser sein, was das fast da ist mit Maus over Ränen!

00:16:29: Aber das ist natürlich sehr leicht gesagt, sehr schwer getan.

00:16:32: Die Realität nicht eine andere.

00:16:34: also du läufst doch hinter den Lösungen, die wir heute aus Bequemlichkeit nutzen, einfach massiv hinterher.

00:16:41: Da heißt wenn Du investierst Dinge nachzubauen bist Du ja noch lange nicht dabei jemanden zu überholen.

00:16:47: Ich hätte das Gefühl, dass man sich sehr gut anschauen muss an welchen Stellen man wirklich souverän werden will und wo man auch glaubt dass man das erreichen kann.

00:16:57: Und wo man erstmal sagt okay das mag vielleicht blöd sein da ich dann nicht souveränt bin aber sei mal realistisch ich schaff das nicht jetzt bestehende Lösungen auch zu vertreffen und dann eben mich selbst souveräner zu machen.

00:17:13: Wir wünschen uns das so auch zu, denn ich täte sehr viele Leute in dem Podcast aber darum geht es ja auch.

00:17:18: Aber ehrlich gesagt muss man nicht erstmal schauen wo ist es a-wichtig?

00:17:22: Und wo ist B machbar?

00:17:24: Absolut!

00:17:25: Und vielleicht noch ein Satz zurück und das habe ich gestern auch diskutiert mit Menschen aus der Politik also die wirkliche Politik machen.

00:17:33: und dieses Narrativ Uns ist die Souveränität weggenommen worden.

00:17:38: Ist ja auch Quatsch, ne?

00:17:40: Also mir hat keiner diese Souveräänität weggenommen, sondern das war ein offener Wettbewerb.

00:17:44: und dann irgendwann waren die anderen einfach besser – besser als Nokia, besser als Blackberry, besser wie Siemens!

00:17:51: Und haben dann praktisch gewonnen.

00:17:53: und natürlich haben sie dann irgendwann ihre Plattform unveraus genutzt aber so das Grundprinzip von Souveranität gewesen.

00:18:00: Die anderen waren einfach besser als wir.

00:18:02: Also die ist narrativ, bösebösebösel und die haben uns alle abgezockt.

00:18:06: Ist in Teilaspekten richtig aber das Urprinzip ist einfach sie waren besser.

00:18:10: und wir müssen Souveränität über Bessersein erreichen ja?

00:18:14: Und daran traue ich.

00:18:15: aber und dann müssen wir halt gucken dieses Besser sein muss leistbar sein.

00:18:20: Es muss wirklich... Wir müssen es bezahlen können!

00:18:23: Und wir müssen es einer Zeitstrecke X umsetzen.

00:18:25: in die Kombination weißt du Wenn du so alt bist, wenn du jung bist, ja?

00:18:28: Jung wie deine Kinder oder jung wie meine Tochter.

00:18:31: Oder definitiv Jünger, dann hast du diesen realistischen Souveränitätsansatz.

00:18:37: Ja!

00:18:37: Du denkst die Welt musst du aufteilen und eins zu null.

00:18:41: Und das ist wirklich so diese fundamentalistische, die fundamentalistischer Politikperspektive.

00:18:47: Dann sind wir jetzt so alte geworden wie wir und haben einfach im Laufe des Lebens gelernt.

00:18:51: Das klingt jetzt sehr pastoral Ey, dann mit dem Kopf kommst du nicht durch die Wand.

00:18:55: Du musst halt gucken!

00:18:55: Dann hast du am Ende des Tages zwanzig Jahre für deinen Idealismus gekämpft und kommst dich weiter.

00:19:01: Und so ist es auch in der Souveränitätspolitik.

00:19:04: Wir müssen jetzt realpolitisch gucken dass wir mit unserem Geld und unseren Ansätzen mit einer gewissen Geschwindigkeit etwas erreichen.

00:19:12: Wir sind da gut unterwegs meines Erachtens aber wir müssen immer wieder überlegen das wir nicht das Geld und die Zeit verschwenden für etwas was eigentlich aktuell nicht möglich ist.

00:19:23: Also das wäre glaube ich dann auch ein bisschen der Appell an die Unternehmen in Deutschland sich wirklich gut anzuschauen, wo macht es Sinn?

00:19:30: Wo macht's wenig Sinn?

00:19:31: Wir reden ja viel bei der Souveränität mit der Hypothese wir sind nicht Souveräen weil wir gar nicht die gleichen guten Lösungen haben.

00:19:40: also gerade jetzt technische Lösung Das ist sicherlich zumindest mein Gefühl an einigen Stellen so aber eben nicht überall.

00:19:48: und Muss man nicht vielleicht auch nochmal schauen, ob das Problem auch noch ganz woanders liegt.

00:19:52: Also nicht darin, dass wir die technischen Lösungen nicht haben sondern dass wir Die Lösung, die wir haben Nicht gut genug vermarkten.

00:20:01: also ich denke jetzt gerade mal an so Themen wie Messenger oder Social Media Plattformen.

00:20:08: Da steckt ja jetzt nicht so viel an technischer Intelligenz hinter.

00:20:11: Immerhin hat der liebe US-Präsident auch sein eigenes Social Network aufgebaut Auf Basis europäischer Technologie, wenn ich mich recht erinnere, machst du da eine Kohlersengröße?

00:20:24: Also kurz gesagt haben wir nicht auch ein Vermarktungsproblem von digitalen Lösungen die es durchaus in Europa gibt.

00:20:32: Auch gleichwertig gibt sie aber eben einfach nicht wahrgenommen werden weil die Marke einfach viel stärker ist der großen Big Techs.

00:20:39: Ja auf diese Frage ist groß und breit und wahrscheinlich nicht mit einzelnen Null zu beantworten.

00:20:44: Aber dann müsste ich mir mal ein Beispiel sagen So du der Meinung bist, dass wir echt ein geiles Produkt haben.

00:20:50: Ja und wo?

00:20:51: dann mit ein bisschen Marketing die mehr hätten erreichen können.

00:20:54: Also guck mal, ich kenne das doch, also vor zwanzig dreißig Jahren US halbe alle Firmen sind gezwungen worden US Halbe und die ganzen offenen Produkte von IBM zu nutzen.

00:21:06: Er wird auch so jünger und dann gesagt cool cool cool Oswan halt machen weil es halt irgendwie gewünscht.

00:21:12: Ey, wir haben uns nicht gegen den Kunden durchgesetzt.

00:21:14: Die draußen haben alle einfach Windows benutzt weil es besser war und irgendwann war der Druck auf die Firmen so groß.

00:21:19: Windows.

00:21:19: So das gleiche mit Linux.

00:21:21: ja da ist ein Nerdbetriebssystem oder OpenOffice und wie auch immer ich habe das alles benutzt.

00:21:26: Aber es gibt immer einen Prozentsatz von X die sagen reicht mir super mache ich's und ich bin ja nichts dagegen.

00:21:37: also wenn ich meine Welt wünschen würde wäre es natürlich eine die so aussehe.

00:21:40: aber wir sind hier.

00:21:42: Also ich bin wirklich gepriggert davon, dass sich gerne schnell etwas umsetzen möchte und nicht so in diese Zukunft, die Theorien aufbauen.

00:21:50: Aber da musst du mir mal sagen... Ich bin nicht dagegen!

00:21:52: Natürlich brauchen wir – und da bin ich bei dir – also was hilft ist regulatorisch, in Standards investieren, die uns gehören usw.

00:22:01: Das ist aber leichter zu erreichen, das ist billiger ja?

00:22:04: Und damit können wir halt gewisse Dinge steuern.

00:22:06: Also das sind die Zusammenarbeit mit Politik, das is das Marketing, was ich verstehe.

00:22:10: Marketing heißt, die Politik hilft uns über swimlines-überrahmen Bedingungen, uns gewisse Wege frei zu machen.

00:22:18: Und zwar früher als vielleicht ein DMA in DSA.

00:22:21: aber das ich jetzt draußen musste mir mal helfen!

00:22:23: Ich bin ja schon immer neugierig, aber da ist es.

00:22:25: jetzt sage ich steige jetzt auf irgendwas um...

00:22:28: Du, ich glaube schon dass es Lösungen gäbe, die man auch in die Welt, in die europäische Welt reinbringen könnte.

00:22:36: und du hast gerade gesagt ja Linux na?

00:22:38: Tatsächlich ist es ja so.

00:22:40: Die modernen Linux-Distributionen, die sind so gut dass man einfach kein Windows mehr braucht und sie sind auch genauso einfach.

00:22:48: Sie werden nur nicht als solche vermarktet und das ist immer noch ein Thema für sehr technikaffine Menschen aber es muss eigentlich gar nicht mehr sein.

00:22:57: Das Gleiche haben wir in anderen Stellen auch.

00:22:59: Schau dir sowas an wie Nextcloud, ein System wo du halt kollaborativ zusammenarbeiten kannst oder Daten in die Cloud hängst – das sind wirklich gute Lösungen!

00:23:09: Jetzt erlebe ich nur in meiner Bubble natürlich, dass das immer häufiger propagiert wird.

00:23:15: Aber nicht um sich greift.

00:23:16: Der einfachste Test ist ja das Ausprobieren der Bekanntschaft.

00:23:21: und da ist es schon so, wenn man die Lösung dort zeigt und näher bringt, dass sie durchaus auch verstanden werden.

00:23:27: aber von alleine käme ja weder meine Frau noch meine Freunde und Bekannten darauf mal sowas zu verwenden.

00:23:33: Die nutzen dann halt das was da ist Und davon wegzukommen ist tatsächlich wahrscheinlich mindestens mal sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.

00:23:41: Aber dann haben wir halt wieder die Frage nach der macht das überhaupt Sinn dort nach digitaler Souveränität zu streben?

00:23:48: Frank, deswegen ist diese Diskussion so wichtig, die wir führen.

00:23:53: Es gibt nicht die eine Souveränität und es gibt es gibt Souveranitäten, die kann man schneller langsam erreichen.

00:24:00: Die haben verschiedene Ziele.

00:24:01: was ich nur immer wieder sage Am Ende des Tages wird der normale Mensch die Souveränität bestimmen, glaube ich.

00:24:10: Das ist in einer offenen demokratischen marktorientierten Aufstellung solange wir nicht in China sind und im kommunistischen Staat mit dem Markt entscheiden was auch Souveräen ist.

00:24:21: Wir müssen den Kunden einbeziehen in diese Souveranitätsfrage.

00:24:23: Ich sage nicht!

00:24:24: Wir müssten verschiedene Geschwindigkeiten haben.

00:24:28: Open Source, eigene Software und so weiter.

00:24:32: Das muss man verfolgen.

00:24:32: Ich sage ja nicht Ja oder Nein.

00:24:34: Gleichzeitig brauchen wir ein Fast-Track dass wir in den nächsten ein zwei drei Jahren trotzdem gewisse Dinge erreichen die wir heute vorhin erreicht haben.

00:24:42: das heißt es gibt eine schnelle Souveränitätsfrage Es gibt eine mittelschnelle es gibt Eine langfristige Souveranitätsfrage.

00:24:48: Und was mir wichtig ist eigentlich müsste man einen Souveräntätcenter Haben und jeden Tag jeden Monat jede Woche darüber nachdenken.

00:24:58: Die sind meine Souveränitäts-KPI's.

00:25:01: Wenn ich sage, es gibt verschiedene Schwindigkeiten und Ziele zu erreichen, müsste man sie immer messen.

00:25:05: Mir ist das einfach ganz ehrlich gesagt zu platt zu sagen wir müssen Souveranität werden.

00:25:09: und ich möchte heraus gerne eine Debatte anschliessen.

00:25:12: die gibts mit Sicherheit dass wir nicht die Eins Null haben, die Fundamentalisten und hier die irgendwie überhaupt null scheren um Souveraneität sondern wirklich dass wir das differenziert betrachten.

00:25:24: Ganz ehrlich gedacht, ich sehe das ja auch.

00:25:26: Sorry dass ich das hier nochmal einbringe.

00:25:27: Das sind ja immer so meine Anekdötchen Wenn ich dann sehe teilweise was das Bildungssystem mit Wastos Software die arbeiten weil die Lehrer dazu gezwungen werden.

00:25:36: oder Lehrerinnen und die kriegen da oder die kriegen gar nichts.

00:25:40: Oder und dann seh' Ich wie mit Was für eine Effizienz in Effektivität ich arbeiten kann Und mit welchen Hürden unsere pädagogischen Systeme arbeiten.

00:25:50: Entweder haben sie keine Software.

00:25:51: Die Software ist grottig So komplex, die haben nur keine Wahl.

00:25:56: Die kriegen das vorgegeben.

00:25:57: Das ist keine freie Marktwirtschaft an Bildungswesen.

00:26:00: Ich sage nur ich wiederhole da es wirklich gebietsmühlenartig so war er nur klart heißt den Kunden überzeugen diese Software zu nutzen.

00:26:07: wir können das nicht ausblenden!

00:26:09: Ich mag's nicht wenn jemand auf der Bühne steht und sagt hey bezahl jetzt damit weil...das is jetzt europäisch ey das ist zwanzig Prozent dem sagen, ey geil ich mache jetzt hier drei Schlotte mehr weil es europäisch ist und ignoriere die anderen.

00:26:23: Das dauert ungefähr drei Monate und dann gehen die Leute trotzdem wieder die Abkürzung über den Rasen.

00:26:28: wir müssten einfach, ey wir reden immer von Kundenzentrierteid.

00:26:31: das ist in der Souveränität auch ein ganz wichtiger Aspekt ja.

00:26:35: Dann sind wir glaube ich balsam bei dem Thema nämlich dass wir erstmal genau schauen Wo wollen wir souveränen werden?

00:26:41: Was können wir da tun.

00:26:42: Also das denke ich ist schon wichtig, sich einen Plan zu machen und nicht einfach Platz sagen für souverän ja nein schwarz-weiß.

00:26:50: Ich persönlich glaube auch dass wir eine viel größere Demokratisierung auch bei Software demnächst hinbekommen.

00:26:56: mit hier spekbliffen development oder mit vibe coding Das sehen wir ja auch schon.

00:27:01: die coolen Lösungen wie man gerne hätte Die kann man sich jetzt quasi

00:27:06: selber

00:27:07: Ausdenken, wie kann man selber prompten?

00:27:10: Und das fängt ja wirklich bei Dingen an wo du siehst boah ich habe so eine schlechte Anwendung.

00:27:15: Das kann doch nicht sein dass sich mit so einem Mist arbeiten muss.

00:27:18: aber Ich kann sehr gut beschreiben wie ich gerne arbeiten würde und wenn ich das kann dann Kann ich auch glaube ich in Zukunft das ein oder andere darüber regeln.

00:27:27: das hat vielleicht auch was mit Souveränität zu tun, also das macht es demokratischer.

00:27:31: Das macht die Enterstellung von Software mindestens mal da demokratischer.

00:27:36: und wir reden natürlich nicht nur von Software bei Souveranität, wir reden vor allem auch von Infrastrukturen.

00:27:42: aber da auch mein Platz dazu Wir müssen erstmal beschreiben was bedeutet das für uns?

00:27:49: Und wo wollen wir ran und wo wollen vielleicht nicht dran?

00:27:51: und das wäre so ein Appell den ich ja gerne noch relativ zum Ende denke ich mal los werden würde.

00:27:57: Ja, aber lass uns mal genau deine Thebe eingehen.

00:27:59: Du bist ja dieser Vibecoding-Fan und hast ja inzwischen mich im Intellekt total abgehangen.

00:28:05: Aber stellen wir vor du würdest jetzt diesen Souveränitätsbegriff nutzen der eigentlich draußen populär wissenschaftlich goldportiert wird?

00:28:11: Ey Frank!

00:28:12: Du könntest gar nichts von dir machen was du machst.

00:28:14: Du baust mit Cloud, mit ChatGPT.

00:28:17: Du grenzt in der Amazon Cloud, in der Google Cloud rum und baust da alles zusammen.

00:28:21: Du hast einen MacBook... Mit nem MacOS, eigentlich.

00:28:25: wenn du jetzt wirklich sagen willst, ey jetzt mach mal bitte was überrennen.

00:28:28: Dann würdest du sagen okay hol dir nen Block raus und ich mahl das auf Papier.

00:28:31: Machst du aber nicht!

00:28:32: Du bist... Ey what the fuck?

00:28:35: Ich will das jetzt hier, ich will es ausreden, ich möchte's machen.

00:28:38: Du bist ein frei denkender Mensch und machst das jetzt in deiner Privatswirtschaft oder in deine Privatsfreizeit so.

00:28:45: Du bist dann Beispiel dafür wie du die theoretische Souveränität hundertprozent umgehst und deine Energie eigentlich Vielleicht an einer Stelle konzentriert wird, wo sie vielleicht nur sick und der windvoll ist.

00:28:56: So, long story short!

00:28:58: Wir müssen halt gucken wie wir diese Dinge zusammenbringen und Teilaspekte von Saurinität trotzdem erreichen.

00:29:03: Also ich kann mir einfach nicht vorstellen aus der volkswirtschaftlichen Perspektive dass wir diese Milliarden Euro aufbringen können die so Big Text durch ihre Burdenkapitalisierung haben.

00:29:15: ja natürlich gibt es den März und Macron die sagen wir wissen jetzt bei Europäen und Geld zusammen.

00:29:19: aber alles richtig bin ich nicht dagegen Aber in der Kürze der Zeit.

00:29:23: guckt ihr da mal an, die machen zwei Tage Börsengewinn und haben dann hundert Milliarden Hauen das in einem Blackrock-Fonds.

00:29:27: Und dann rennen sie auf Europa und ballern die Kohle raus.

00:29:31: Wir bauen einen Rechenzentrum und die bauen zwanzig.

00:29:33: Das ist ein Money Game!

00:29:35: Also wenn du aus der Money Game... Du heisst, du musst andere Aspekte finden wo du nicht gegen Money & Hardcore Game oder Ships bauen.

00:29:42: Lass uns einfach, wir müssten darüber nachdenken.

00:29:44: Sie gibt ja die französische Sprichwort Lowhanging Fruits.

00:29:47: Wir müssen einfach gucken, ob bei der Souveränität gibt es low-hanging fruits und gibt es auch Kooperationsansätze.

00:29:53: Also machst du jetzt wieder das ganz große Bild auf?

00:29:55: Ich hätte ja einen ganz anderen Antritt... ich nutze die Nichts-Souveränenmöglichkeiten oder die Möglichkeiten der BigTex gerade in dem ganz kleinen Part Softwareentwicklung um eigenständig Souveräne des Softwares zu bauen.

00:30:11: Das ist nicht Blackbox was da gebaut wird, das ist der realer Programmcode.

00:30:15: den kann ich verwenden.

00:30:16: Naja, das heißt ich nutze die Tools.

00:30:19: Die von außen kommen über die ich keine Souveränität habe aktuell zumindest nicht um aber am Ende Souveränes herzustellen.

00:30:26: also ich glaube dass geht schon im Großen und Ganzen Aber auch bei dem Teil deiner Aussage.

00:30:31: wenn wir eine Milliarde auf ein Thema drauf schmeißen machen die anderen hundert Milliarden darauf.

00:30:36: da gehe ich mit.

00:30:37: es muss nicht immer besser sein aber ist natürlich mal ein sehr starker Indikator.

00:30:41: Also Gelte Mal die World auch an der Stelle Und dann müssen wir mal schauen, wie wir damit umgehen.

00:30:47: Ich glaube eine finale Antwort haben wir nicht.

00:30:50: ich glaube die Diskussion darüber die gehen weiter.

00:30:53: sie sollten nicht schwarz und weiß geführt werden.

00:30:56: Die üblichen Aussagen wie hier ich will totale Souveränität haben finde ich genauso falsch.

00:31:02: wie ist mir alles egal?

00:31:04: Es ist so wie es ist und wir schwimmen halt mit in der aktuellen Welt.

00:31:08: also da muss man halt einen Weg finden und Der muss noch gesucht werden.

00:31:13: Ja, und den mussten wir an.

00:31:14: Den mussten man vor allem feingranular teuren und designen.

00:31:19: also ist dieses also so nicht so ein komplexes thema.

00:31:22: steuerst du nicht mit eins oder null?

00:31:25: Also steuerst du nicht damit eins heißt wir bauen alles europäisch und null heißt um an alles anders.

00:31:30: sondern da gibt es wirklich diese zwischenschrittung.

00:31:32: das musst du feinggranular steuern.

00:31:34: Das ist ja der ansatz.

00:31:36: Du musst mal überlegen wenn er das nochmal zusammenfassen.

00:31:38: Wir haben schnellere und langsamer Ansätze.

00:31:41: Es gibt Souveränität, die kann man schneller erreichen und es gibt welche, die können wir langsam erreichen.

00:31:45: Es ist gibt's Souveranität, wie kann ich günstiger erreichen?

00:31:49: Und das sind die Ziele trotzdem super aber sie sind teurer zu machen.

00:31:54: Dann gibt es Souveräenität wo ich sage diese Souverätität kann nicht alleine erreichen weil ich halt irgendwas tue und dann gibt es halt Souverainität.

00:32:02: Da mache ich kooperative Ansätze d.h.

00:32:04: Ich hole genug Leute oder ins Zelt Wir bringen einfach ein Team zusammen und das kann im Zweifelsfall dann auch jemand sein aus dem Team Big Tech, um einfach im Sinne von Serenität schon Dinge zu erreichen.

00:32:18: Allein diese drei Aspekt ist schnell, langsam günstiger, teuer isoliert kooperativ – und das ist jetzt nur von uns leid hier einfach mal in so einem Podcast.

00:32:28: Alleine wenn du das als Basis nimmst, da kannst du ja ... Das wäre eine Matrix!

00:32:34: große Unternehmen, die müssen sich genau darauf ausrichten mit dieser Matrix umzugehen.

00:32:39: und ich komme nochmal zurück zu diesen Milliarden.

00:32:41: Dass die Amerikaner solche Börsen-Bewartungen haben, dass sie so viel Geld machen oder so... Das haben die nicht erarbeitet!

00:32:48: Ja das haben die sich wirklich mit ihrem Spirit, mit ihrer Ich bin jetzt wirklich kein Trump-Fan und auch wirklich keinen Amerika Fan in dem Sinne ist wie das Amerika heute ist usw.

00:32:59: Aber man kann nicht immer sagen, diese Erfolge arbeitet haben, sondern sie sind wirklich über ihre Ideen, über ihre Kreativität und vielleicht auch über einen etwas anderen kulturellen Ansatz dahin gekommen.

00:33:10: Und wir müssen mal von diesem Opferstatus wegkommen, also wir sind besiegt worden unfair... Nee das ist nicht!

00:33:18: Wir müssen einfach da an der Stelle besser werden.

00:33:21: Das ist dieses Credo weil in diesem Opfermodus kommen wir meines Erachtens didaktisch einfach nicht weiter.

00:33:29: Also

00:33:29: besser werden?

00:33:30: Besser werden ist, glaube ich ein sehr guter Tipp.

00:33:33: Und das kann man ja auch werden und das muss man auch werden wenn man da wirklich was ändern will.

00:33:38: Ich muss zugeben so'n bisschen ratlos bin nicht trotzdem noch Auch am Ende unseres Podcasts.

00:33:43: Ich hoffe unseren Hörern geht's und Höreren geht es nicht genauso.

00:33:48: Aber mein Appell wäre halt Schaut euch die Themen an Guckt wo es wichtig ist und dann macht sie einfach.

00:33:56: Also ich denke Es gibt die Ansätze Souverän nicht nur zu werden und vielleicht finden wir auch noch genug Themen, wo wir noch souverän sind.

00:34:03: Es ist halt ein Thema das man sich denke ich immer wieder vor Augen führen muss und dass wird heute auch nicht das letzte Mal gewesen sein, was wir darüber gesprochen haben und uns vor allem garantiert noch ganz viele Dinge dazu ein die wir jetzt heute nicht gesagt haben, die wir vielleicht in nächster Zukunft nochmal sagen werden.

00:34:21: aber aufgeben gilt nicht.

00:34:23: also du hast es ja gerade gesagt

00:34:26: Nein, und neue Ansätze hinten aufgeben.

00:34:28: Wenn der alte Anglatz nicht funktioniert oder nicht hundert Prozent funktioniert dann muss man halt neue Wege finden.

00:34:33: Und Frank Erger vielleicht bevor du das hier abbindest wir arbeiten ja schon da dran.

00:34:38: Wir gucken ja schon zum Beispiel jetzt in den Wallet-Bereich.

00:34:40: können wir nicht mit Google zusammen ... Das Android Betriebssystem Mit Google zusammen mit der EU Kommission, mit der Bundesregierung zusammen das Android Betrieb System so öffnen über Standards, über Anforderungen dass unsere Wallets gleichberechtigt sind mit der Usability gegenüber allen privaten Wallets, also auch unserer oder den Nationalwallets.

00:35:00: Sind hier sehr weit!

00:35:01: Also da haben wir wirklich Beispiele wo wir wirklich mit unseren Wallets nativ in das Android-Bezirksystem genauso wie die Google-Wallet reinkommen können.

00:35:08: Das ist ja wirklich...das haben wir jetzt in Wochen zusammen erarbeitet und das nenne ich mit realpolitischen Sorinitätspolitik.

00:35:15: natürlich ist es immer noch die Plattform von Google und immer noch Android.

00:35:17: aber unsere Wallet wenn sie denn kommt unsere Erdsparkasse ist plötzlich nativ im Betriebssystem in der Usability drin.

00:35:24: Der Kunde würde dann sagen, wow!

00:35:27: Ist geil die Google, mache ich halt auch mit der Nationalwolle, mach' ich mit der Appspar-Kasse abkürzung Wir bauen Produkte von denen, ich glaube... Wow!

00:35:35: Geil anstatt drei Knöpfe gedrückene Einknopf, mach ich halt mit der App-Spar-Casse.

00:35:40: So da bin ich hin.

00:35:41: und das machen wir mit Google zusammen weil Google weiß genau auch Wenn das nicht passiert Dann rufen wir bei den Kommissionen an und sagen hey Kommission Standards, ARF alles super.

00:35:50: Aber guck mal hier wir sind wirklich nur dritter und vierter in diesem Rennen.

00:35:53: So das ist ein Prozess den wir gerade einfach leben.

00:35:56: ich sage noch nicht dass der wo zu Ende ist und hundert Prozent mit Erfolg gekrönt sein wird aber einen anderen Ansatz gleichzeitig wenn es auf erneut funktioniert.

00:36:04: gehen wir mal bei Ettoverbayern sagen jetzt so eure Plattform Tra la la die kann das aber jetzt nicht so wie die Google-Plattform.

00:36:09: Wo will ich eigentlich hin?

00:36:10: Ich will vermeiden oder wir wollen vermeiden ihr in Berlin Dass wir sowas erleben wie ey da ist plötzlich der Doppelklick im Markt Zack!

00:36:18: Und da ist Platz Apple Pay und wir haben das irgendwie drei Jahre zu spät gemerkt.

00:36:23: Dann brauchen wir fünf Jahre für DMA, sieben Jahre für DSA und die Gerichtsverhandlung dauern es zwölf Jahre?

00:36:29: Ey, das is doch... Wir mussten viel viel früher diesen Kundenzugang sichern weil wir werden am Ende des Tages recht bekommen.

00:36:36: Irgendwann DSA-DMA wird dann Apple irgendeinen Feind zahlen, zwei, fünf, zehn Milliarden.

00:36:42: Aber ganz ehrlich gedacht, dann ist der Markt verteilt.

00:36:44: Ey jetzt kommt wieder diese Wallet Generation Und in der Wallet-Generation haben wir wirklich eine zweite Chance mit EILAS, mit Juulability oder einer dritten Chance zu punkten.

00:36:54: So, den Punkten werden wir nicht indem wir sagen, wir brauchen jetzt zehn Jahre für ein neues Tricksystem, fünfzehn Jahre von einhalb Jahren und dann kommen wir... Nein!

00:37:00: Wir müssen der Markt in solchen Ökosystemen ist ihm schnell verteilt und deswegen müssten wir gucken dass wir da Fasttracks bekommen.

00:37:07: und gleichzeitig glaube die Plattform sind auch daran interessiert.

00:37:10: Die Plattform wollen ja am Ende des Tages.

00:37:11: keiner von denen glaub ich nicht, also ich behaupte das jetzt einfach mal weder Google nor Apple will ständig mit der EU-Kommission Stress haben oder mit der Regierung.

00:37:19: Also die sind auch eher ein, das ist auch wieder so ein schweres Wort an Deals interessiert.

00:37:23: und ich bin auch daran interessiert dass wir da diese kooperativen Ansätze finden und dann wirklich auch im Triangel Gear vermarkt die Big Tech Plattformen oder die Plattform plus die EU Kommission natürlich auf die nationalen Regierungen gucken, dass wir viel früher mitspielen dürfen nicht immer neue Gesetze brauchen und nicht immer Gerichtsverfahren aber am Ende des Tages über einen Kuchen abzustimmen, der dann schon verteilt ist.

00:37:47: Olli!

00:37:48: Mit dem doch eher optimistischen Ausblick sich um die richtigen Themen zu kümmern würde ich uns gerne in den Arbeitstag entlassen.

00:37:56: Die?

00:37:57: Wo?

00:37:57: Arbeit klingt so...so unzurein.

00:37:59: Jetzt will jemand von mir da sie auch noch acht Stunden irgendwas tue was ich nicht selbst bestimmen kann.

00:38:04: Oh Gott.

00:38:05: Das siehst du mal.

00:38:06: also da müssen wir auch auf eine Surenität arbeiten, stark in diesen Sinne.

00:38:10: Bis zum nächsten Mal.

00:38:11: Tschüss Olli.

00:38:12: Ciao Das war's für heute mit unserem Podcast.

00:38:19: Wenn euch

00:38:19: die Folge gefallen hat, dann lasst gerne ein Abo da und teilt sie mit Eugen Freunden, Kolleginnen und Kollegen!

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